9.5/10.1m SRB

10.1m und 9.5m Seenotrettungsboot im Vergleich

Das 10.1m SRB (oben) ist um jeweils 1 Spante im Heck und im Steuerhaus länger als die ursprüngliche 9.5m Version (unten).

Diese Seenotrettungsboote gibt es in zwei Längenausführungen, wobei bisher die Mehrzahl als kürzere Variante gebaut wurde. Diese seit Ende der 1990er gebaute Typenklasse ersetzt die 9m Seenotrettungsboote und wird teilweise auch als ‚upgrade‘ auf die alten 7m Strandrettungsboote oder die aktuelle 8.5m-Klasse eingesetzt. Das erste Schiff dieser Baureihe, das sogen. Typschiff ist die 1999 gebaute Wilma Sikorski.

Die Boote sind natürlich Selbstaufrichter (Durchkenterer),  besitzen eine Rettungspforte (um leichter Gerettete aus dem Wasser zu ziehen) und einen rundherum laufenden Fender. Der Bootskörper besitzt 4 abschottbare Abteilungen* und ist ein sogen. Deltarumpf (hinten breiteste Stelle, dadurch bessere Manöverierfähigkeit bei See von achtern).

Die letzten 4, bei Fassmer und Tammsen Maritim gebauten Schiffe der ‚ersten‘ Serie sind die lange Version.

Seit 2015 ersetzen Neubauten des modifizierten 10.1m Typs nach und nach die Seenotrettungsboote des 8,5m Typs oder die älteren 9,5m Boote die dann weiter auf die Positionen von 8,5m Booten wechseln.

Ausrüstung und Technik siehe Flyer auf der Übersicht der Schiffe des 9.5/10.1m Typs bei den Seenotrettern.

Schiffe mit 9.5m Länge:
Wilma Sikorski, HeiligenhafenGillis Gullbransson, Hertha Jeep, Elli Hoffmann-Röser, Werner Kuntze, Heinz Orth, Hans Ingwersen, Emil Zimmermann, Casper Otten, Neuharlingersiel, Walter Rose, Woltera, Eckernförde, Kurt Hoffmann, Nausikaa

Schiffe mit 10.1m Länge (bis 2007):
Paul Neisse, Horst Heiner Kneten, Konrad-Otto

Schiffe mit 10.1m Länge (ab  2015, Typschiff Henrich Wuppesahl):
Henrich Wuppesahl, Hans Dittmer, Secretarius, NIMANOA, FRITZ THIEME


Quellen und weitere Infos: